Sonntag, 15.09.2019

RVR-Serie "Halden im Ruhrgebiet" (5): Tetraeder auf der Halde Beckstraße eröffnet schwindelfreien Besuchern einen spektakulären Ausblick


Bottrop (idr). Die Metropole Ruhr treibt's auf die Spitze: Mehr als 100 Halden gibt es in der Region, 35 davon gehören dem Regionalverband Ruhr (RVR). Weiter geht's in unserer kleinen Sommerferienserie "Halden im Ruhrgebiet" mit der Halde Beckstraße.

Die Bottroper Halde gehört mit 33 Hektar zu den größten in der Region. Gekrönt wird sie von dem fast 60 Meter hohen Tetraeder. Das Gerüst wurde 1995 von Wolfgang Christ für die IBA Emscherpark entworfen. Die aus 210 Tonnen Stahl gebaute Landmarke trägt die offizielle Bezeichnung "Haldenereignis Emscherblick" und macht ihrem Namen alle Ehre.

Wer den Tetraeder erklommen hat, kann eine imposante Aussicht auf die Emscherregion und das zentrale Ruhrgebiet genießen. Bis zum Gasometer in Oberhausen, die Schalker Arena in Gelsenkirchen und die Skyline von Essen reicht der Blick. Die oberste um acht Grad geneigte Aussichtsebene ist allerdings nur über leicht schwingende Treppen erreichbar. Besucher, die nicht ganz schwindelfrei sind, können auf einer der Zwischenplattformen in 18 oder 38 Metern Höhe einen Stopp einlegen.

Der Tetraeder ruht auf vier Säulen über dem Boden, so dass er aus der Ferne betrachtet zu schweben scheint. Nachts leuchtet weithin sichtbar die Lichtinstallation "Fraktal" des Düsseldorfer Künstlers Jürgen LIT Fischer, die an der Spitze des Gerüsts angebracht ist. Das oberste Plateau der dem Regionalverband Ruhr gehörenden Halde Beckstraße ist zu Fuß gemütlich über einen Serpentinenweg oder direkt über eine fast 400-stufige Treppe erreichbar.

Noch mehr sehens- und erlebenswerte Halden stellt die kostenlose RVR-Broschüre "Gipfelstürmen in der Metropole Ruhr" vor, die im Onlineshop des Regionalverbandes Ruhr (https://shop.rvr.ruhr) bestellt werden kann. Im Klartext-Verlag ist außerdem der Haldenführer "Über alle Berge" von Wolfgang Berke erschienen.

Infos: www.halden.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr


Donnerstag, 15. August 2019