Sonntag, 19.05.2019

Urbane Künste Ruhr und Peggy Buth übergeben Videomaterial an das Krupp Archiv


Duisburg (idr). Die Ruhrtriennale-Videoinstallation "Vom Nutzen der Angst" der Berliner Künstlerin Peggy Buth beschert dem Krupp Archiv digitale Erinnerungen. Buth hatte für ihre Arbeit Videomaterial aus der Zeit des Arbeitskampfes Ende der 1980er Jahre digitalisiert. In Fortführung des Projekts hatte die Künstlerin gemeinsam mit Studierenden der Kunstakademie Leipzig weiteres Material bearbeitet und digitalisiert. Heute (10. Mai) übergaben die Künstlerin und Urbane Künste Ruhr u.a. die täglichen Aufzeichnungen des Arbeitskampfes durch den ehemaligen Kranführer Erich Speh, Aufzeichnungen des Offenen Kanals und weitere Videos an das Krupp Archiv. Mehr als 100 Stunden bearbeitetes Videomaterial sind entstanden.

Die 3-Kanal-Videoinstallation "Vom Nutzen der Angst" war eine Produktion von Urbane Künste Ruhr für die Ruhrtriennale 2018. Ihr Thema war die Verbindung zwischen der Konstruktion von Identität, Medien, Ökonomie, Arbeitermythos und der kapitalistischen Aneignung von Raum. Gezeigt wurde sie in der profanierten Kirche St. Barbara in Duisburg-Rheinhausen auf dem ehemaligem Werksgebiet der Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG.

Urbane Künste Ruhr ist neben Ruhrtriennale, Tanzlandschaft Ruhr und ChorWerk Ruhr eine Programmsäule der Kultur Ruhr GmbH mit Sitz in Bochum, deren Gesellschafter das Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR) sind. Sie initiiert Projekte im öffentlichen Raum, Ausstellungen, Residenz-Programme und Veranstaltungen.

Pressekontakt: Urbane Künste Ruhr, Laura Helena Wurth, Telefon: 0234/9748-3412, E-Mail: presse@urbanekuensteruhr.de


Freitag, 10. Mai 2019

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